Geht doch!
Als ich vom Unterricht auf dem Weg zur Stätte der Verwüstung bin, ruft mir Kollege Chang hinterher, der immer dafür zuständig ist, die Scherben aufzukehren, die ich mit meinen unbedachten Aktionen verursache. In Nullkommanichts habe ich eine Campus-Karte, mit der man ins Gebäude kann. Wir mussten dafür nur mal kurz in einen Kontrollraum mit Computer-System. Es wird sich jedoch rasch erweisen, dass ich die Karte kaum brauche, denn erstens ist der von mir frei gesprengte Weg immer noch passierbar, auch wenn davor jetzt behelfsmäßig ein Schreibtisch gerückt wurde; und zweitens öffnet mir der Pförnter in vorauseilendem Gehorsam jetzt immer gleich die Tür, wenn er mich nur von Weitem sieht. Es gibt also Fortschritte. Auch beim neuen Briefkasten, der mir zugesichert war, kann es sich nur noch um Wochen handeln. Trotz dieser zunächst nachsichtigen Behandlung komme ich natürlich um ein kräftiges Tadel seitens meiner Vorgesetzten nicht herum. Ich solle doch geduldiger sein. Das hier sei China. Und wenn Chinesen in Deutschland Türen öffentlicher Einrichtungen einschlagen würden, wenn mal was nicht klappt...?