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Montag, 28. Januar 2013

Runtee-Beach
Von didus, 23:59

Michi zieht weiter und auch ich habe mich für den Abmarsch bereit gemacht. Ohne große Mühe überzeuge ich die anderen Deutschsprachigen aus unserer Bude, dass jetzt, ehe wir uns in alle Winde zerstreuen, der ideale Zeitpunkt für ein Gruppenfoto vor der herrlichen Kulisse der Tonsai-Bucht ist. Wir bewegen uns in Richtung Duschen und Waschbecken, die ein paar Treppenstufen oberhalb unserer Unterkunft liegen, und die blonde Amerikanerin Megan tut, was sie kann, um uns trefflich abzulichten.


Ich will anschließend nur noch mal schnell zum Aussichtspunkt, den mir Simon und Martin wärmstens empfohlen haben. Der Aufstieg über Trampfelpfade durch den Inseldschungel ist länger als erwartet, vielleicht brennt die Sonne auch einfach nur brutaler vom Himmel als erwartet, aber die Aussicht entschädigt für die Strapazen und endlich verstehe ich auch die Topografie der Insel. Ich wandere weiter zum gebührenfreien Aussichtspunkt Nr. 3. Auch dort ist die Sicht so atemberaubend, dass ich schon bald meine Abreisepläne begrabe, zumal man über einen steilen Trampelpfad durch den Dschungel auf die andere Seite des Hügels absteigen kann und am Runtee-Strand herauskommt. Andere Schilder sprechen auch vom "Relax"-Strand, was durchaus treffend ist, denn außer ein paar französischen Frührentnern und einem älteren Herrn mit erheblich jüngerer Thai-Frau, die sich  gegenseitig fotografieren, ist hier nichts los. Ein Generator sorgt für Strom in den kleinen Strandhütten. Es gibt einen geschlossenen Supermarkt, ein  paar Restaurants unter Palmen, nur ein halbes Dutzend Boote, die die Aussicht auf das weite Meer, die Bamboo- und Mosquito-Insel trüben, und richtigen Wellengang. Kurzum: Runtee-Beach, das ist DER Geheimtipp für alle Phiphi-Besucher! Und ich springe natürlich sofort in die Fluten.
Ich bleibe also noch eine Nacht; etwas überrascht blickt mich der Mann vom ROCK an der Rezeption an, als ich wieder einbuche; allerdings ist mein Bett inzwischen vergeben. Da wir typische Deutsche sind und wissen, was sich bewährt hat, gehen Martin, Simon und ich wieder in dasselbe Restaurant wie gestern Abend und essen dasselbe wie gestern: thailändische gebratene Nudeln. Mit dabei ist auch unsere israelische Zimmergenossin Niv, deren Onkel einen Cousin hat, der mit Amos Oz verschwägert ist (oder so ähnlich). Ich eröffne ihr, wie ich dessen Autobiografie "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" fand und beauftrage sie, das dann mal bei passender Gelegenheit weiterzuleiten. Die Wifi-Verbindung für unsere elektronischen Massenkommunikationsmittel funktioniert allerdings erst, als ich alleine zurückgeblieben und die anderen zu den allnächtlichen Strandpartys im, am und neben dem Woody's entlassen habe., wo es so kurzweilige Beschäftigungen gibt wie: Bullenreiten auf einem Plastikbullen, Seilspringen mit brennendem Seil oder Werfen und Auffangen von brennenden Spießen. Die Hippies sollen auf irgendeiner thailändischen Insel einst so genannte Vollmondnächte mit extensiven Partys eingeführt haben, naja und jetzt macht man einfach jede Nacht Party, denn Vollmond war ja Freitag. Ich schaue auch noch kurz vorbei, bleibe aber nicht lange und schlage auf dem Rückweg die nachdrücklich ausgesprochenen Einladungen zu einer Massage wie üblich aus.

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